Enthaarungscreme als Alternative zur klassischen Rasur

Nach wie vor ist die Rasur das Haarentfernungsmittel Nummer Eins, um störenden Haaren an Beinen, Armen und dem Intimbereich Herr bzw. Frau zu werden. Doch auch die Enthaarungscreme wird gerne benutzt, speziell von Frauen die sich sowohl eine extra gründliche und sanfte Haarentfernung wünschen und manchmal auch von solchen, die sehr empfindlich auf die Klingentechnik bei der Rasur reagieren und anschließend mit Hautreizungen zu kämpfen haben.

Die Anwendung ist im Grunde sehr leicht. Zunächst werden die zu behandelnden Hautpartien angefeuchtet, dann wird die Creme aufgetragen. Dazu kann der beiliegende Spatel genutzt werden oder einfach die Hände. Nach einer Einwirkzeit zwischen 10 und 20 Minuten wird die Creme mit dem Spatel oder einfach unter Wasser wieder entfernt und mit ihr verschwinden auch die Haare. Zurück bleibt nichts als glatte Haut. Die Einwirkzeit ist bei jedem Produkt unterschiedlich und hängt vor allem von der Haarstruktur der Frauen ab. Wer sehr feines Haar hat muss das Produkt weniger lang einwirken lassen als bei sehr festem und umfangreichen Haarbewuchs. Die Haarentfernungscreme lässt sich im Grunde überall auf dem Körper anwenden, nur vom Intimbereich und dem Gesicht sollte dabei abgesehen werden, denn dort kann es leicht zu allergischen Reaktionen kommen.

Insgesamt gilt: Wer das erste Mal Haarentfernungscreme benutzen möchte, der sollte sie zunächst auf einer kleinen Stelle auf der Haut testen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Nutzerin nicht vielleicht allergisch auf die Inhaltsstoffe reagiert. Wer kann, öffnet dabei am besten das Fenster, denn die meisten Produkte riechen unangenehm. Erst wenn der Test positiv verläuft, sollte die Creme ausführlich angewendet werden. Was bei der Anwendung passiert ist eine Art chemischer Reaktion. Die Inhaltsstoffe in der Creme greifen die Haare an der Wurzel an und das führt dazu, dass diese ausfallen. Deshalb ist das Verfahren als solches gründlicher als eine Rasur. Trotzdem sind die Haare danach nicht für immer verschwunden, sie wachsen natürlich nach.