Epilierer oder Damenrasierer?

Für viele Frauen stellt sich irgendwann im Leben die Frage: Epilierer oder Damenrasierer, um damit für richtig glatte Beine zu sorgen? Für den Damenrasierer spricht natürlich die Tatsache, dass die Entfernung aller störenden Haare in der Regel vollkommen schmerzfrei abläuft. Die Haare werden über der Haut abgeschnitten und so entsteht ein glattes Hautbild. Das hält allerdings nur für wenige Tage, denn die Haare wachsen natürlich schnell nach. Erst erscheint das, was gemeinhin als Stoppel bezeichnet wird und sich einfach nur hart und unangenehm anfühlt. Werden die Haare länger, dann werden sie auch wieder weicher, doch eine glatte Haut schaut natürlich anders aus. Deshalb muss dann erneut rasiert werden, was viele einfach als nerviges und langweiliges Ritual empfinden.

Da klingt es verlockender, wenn der Damenrasierer durch einen Epilierer ersetzt wird. Der macht rein optisch betrachtet erstmal einen ähnlich guten Eindruck wie der Rasierer, doch er geht grundlegend anders vor. Am Kopf des Epilierers befinden sich kleine Walzen. Diese entfernen die Haare, allerdings schneiden sie sie nicht ab. Sie ziehen sie aus. Das kann genauso schmerzhaft sein wie es sich anhört und deshalb ist besonders schmerzempfindlichen Damen auch grundsätzlich von der Nutzung des Epilierers abzuraten. Auch bei sehr empfindlicher Haut die leicht zu Irritationen neigt kann der Epilierer problematisch sein.

Da hilft auch der Vorteil nicht, dass danach die gezogenen Haare natürlich deutlich langsamer nachwachsen und so die Damen rund vier Wochen Ruhe vor der erneuten Rasur hat. Das ist natürlich entspannt und gerade im Sommer auch äußerst praktisch für ein langes glattes Ergebnis. Bringt aber leider gar nicht, wenn die Haut es nicht verträgt oder einem bei der Anwendung die Tränen in die Augen steigen vor Schmerzen. Deshalb empfiehlt sich, nicht gleich einen teuren Epilierer auszuprobieren, sondern zunächst zu testen, ob diese Variante der Haarentfernung sich überhaupt für einen selbst eignet.