Verschiedene Methoden der Haarentfernung

Einen Rasierer gibt es in jedem Haushalt zu finden. Inzwischen muss dazu nicht einmal ein Mann im Haushalt leben, denn auch Frauen rasieren sich inzwischen regelmäßig. Für die Frauen bedeutet dies sogar noch mehr Arbeit als für die Männer, denn eine Frau hat einfach mehr Körperpartien zu rasieren als der Mann, wobei es aber auch vereinzelte Männer gibt die darauf Wert legen, ihren ganzen Körper zu enthaaren. Eines ist aber gewiss, für die Frauen gibt es mehr Möglichkeiten und Varianten der Haarentfernung, als für den Mann.
Im Prinzip kann man die Haarentfernung für Frauen in drei große Gruppen unterteilen. Rasur, Epilieren / Waxing und dauerhafte Haarentfernung. Diese Gruppen können dann nochmal in Untergruppen unterteilt werden.

Bei der Rasur hat die Frau die Möglichkeit zwischen Trocken- und Nassrasur zu wählen. Es gibt verschiedene Rasierer, die für unterschiedliche Körperpartien gedacht sind. Es gibt sehr zahlreiche Methoden für die Damenrasur, die alle nicht ungetestet bleiben sollten. Manch eine Dame nimmt Rasierschaum bei der Rasur, andere verzichten auf jegliche Zusätze und nutzen nur Wasser. Hier kommt es aber auch darauf an was für einen Damenrasierer gekauft wurde. Inzwischen gibt es sogar eine Mischung aus Rasur und Epilation.

Nun wären wir damit auch schon bei der nächsten Gruppe angelangt. Wer rasiert, muss dies regelmäßig tun, denn die Haare wachsen schnell und stachlig nach. Langanhaltender ist es, wenn zu einem Epilierer oder zu Wachs gegriffen wird. Epilierer gibt es mit verschiedenen Pinzettenarten. Bei Wachs besteht die Wahl zwischen Kaltwachs und Warmwachs. Epilieren dauert etwas länger als Waxing und wird dadurch meist als schmerzhafter angesehen.
Vollkommen schmerzfrei und sehr langanhaltend ist die Haarentfernung mit Ultraschall. Dies ist nämlich eine Methode für die dauerhafte Haarentfernung. Die Behandlung geht über mehrere Sitzungen und sollte nach Möglichkeit in einem professionellen Studio gemacht werden. Es gibt aber auch schon Geräte für den Selbstgebrauch zu kaufen.

Gute Rasierklingen für Damenrasierer finden

Die Haarentfernung ist heutzutage schon fast eine Selbstverständlichkeit. Sie gehört beinahe bei jeder Frau zur Körperpflege dazu. Weder Beine, noch Achseln oder die Bikinizone sollen die unschönen Härchen tragen. Die Haarentfernung an so vielen Körperstellen erfordert aber viel Zeit und vor allem einen guten Damenrasierer.
Ein Damenrasierer muss gleich mehrere Aspekte erfüllen um als gut zu gelten. Zum einen sollte er ansprechend aussehen und zum anderen funktionell die Frauenwünsche erfüllen. Damit der Rasierer gut funktioniert ist eine gewisse Griffigkeit von Nöten. Nur wenn der Rasierer gut in der Hand liegt, kann er auch sauber geführt werden. Doch noch viel wichtiger als eine hübsche Optik und eine passende Form, ist die Rasierklinge. Ist die Klinge nicht in Ordnung, kann die Haarentfernung nicht wie gewünscht vorgenommen werden. Da es verschiedene Rasierer und Rasierklingen gibt ist es nicht immer leicht, eine wirklich gute Rasierklinge zu finden.

Die Haarentfernung reizt die Haut immer ein bisschen. Rasierklingen für Damenrasierer sollten also speziell auf die Bedürfnisse weiblicher Haut abgestimmt sein.
Doch was macht eine gute Rasierklinge eigentlich aus? In erster Linie ist das eine Sache, die jede Frau für sich allein herausfinden muss. Jeder hat einen anderen Hauttyp und empfindet die Rasur anders.

Jedoch sollten die Klingen immer sauber und richtig scharf sein, damit die Haare abrasiert und nicht abgerissen werden. Ein Gitter vor der Rasierklinge schützt zwar vor Schnitte in die Haut, ist aber im Prinzip doch nicht so praktisch bei der Rasur. Die Haare verfangen sich schnell im Gitter, was unangenehm ziept und zudem ist die Klinge dadurch auch schwerer zu reinigen. Auf einzelne Klingenblätter sollte inzwischen verzichtet werden, denn gründlicher wird es wenn eine Rasierklinge mit bis zu fünf Klingenblättern verwendet wird. Hier muss aber auch wieder auf den Abstand der einzelnen Klingenblätter geachtet werden. Sitzen sie zu dicht aneinander, lässt sich die Rasierklinge so gut wie gar nicht reinigen.

Allgemeine Tipps zur Haarentfernung und nach der Haarentfernung

Allgemein gilt, wer sich seine Haare entfernen lassen möchte, egal ob dauerhaft oder temporär, der muss zunächst herausfinden, welche Methode dabei für einen selbst in Frage kommt. Sind die finanziellen Mittel nicht gegeben oder es existiert ganz einfach die Angst vor dem Schmerz, dann ist von einer Laserbehandlung abzusehen. Blieben dann nur noch temporäre Methoden der Haarentfernung, allen voran natürlich die klassische Rasur von Beinen, Achselhaaren und er Bikinizone. Wer sich traut, der versucht das Wachsen. Bei allen kommt es auf die richtige Vorbereitung der Haut an. Diese sollte entspannt sein und gereinigt werden. Gerade bei der Rasur braucht es Schaum oder Gel, beim Wachsen sollte Puder vor der Behandlung auf den Körper aufgetragen werden. Das unterstützt nicht nur die Behandlung selbst, es schont auch die Haut und beugt Hautirritationen vor.

Ist die Haut bereits im Vorfeld gereizt und zeigt beispielsweise Pickel und Entzündungen oder hat gar einen Sonnenbrand oder eine Allergie, dann muss auf eine Behandlung zur Enthaarung verzichtet werden. Andernfalls drohen nicht nur Schmerzen, sondern auch langfristige Hautschäden. Ist alles in Ordnung, dann erfolgt der Vorgang der Haarentfernung, wie auch immer dieser vollzogen wird. Am Ende steht wieder eine ordentliche Portion Pflege. Das beruhigt die Haut, denn eine Haarentfernung gilt als sehr strapazierend. Der Handel bietet inzwischen eine Vielzahl von unterschiedlichen Produkten für die Pflege danach. Zur Auswahl stehen kühlende Lotionen und Gels, fetthaltige Cremes die dem Austrocknen der Haut vorbeugen sollen und klärendes und beruhigendes Puder. Wichtig ist bei der Auswahl nicht nur auf den Preis oder die Marke zu achten, sondern vordergründig auf die Inhaltsstoffe. Es sollte dabei speziell auf Alkohol und Parfümstoffe besser verzichtet werden, denn viele Frauen reagieren darauf empfindlich und begünstigen damit Allergien und Abwehrreaktionen der Haut. Besser sind da natürliche Produkte. Die gibt es sowohl in Bio-Läden als auch in Drogerien. Wer sehr empfindliche Haut hat, der kann auch auf Babypflegeprodukte zurückgreifen, denn auch die sind besonders schonend.

Verschiedene Lasertypen: Vorteile und Nachteile

Im Grunde genommen ist der einzige Weg, mit de Möglichkeiten der modernen Technologie eine dauerhafte Haarentfernung zu erreichen, das Lasern. Dabei wird ein Lichtstrahl wahlweise von oben durch die Haut geschickt, oder mithilfe einer Sonde unter die Haut geführt, der dann in mehreren Millimetern Hauttiefe die Haarwurzeln durch Veröden zerstören soll und so eben verhindern, dass an diesen Stellen erneut Haare sprießen können. Dazu gibt es unterschiedliche Methoden, die jede für sich ihre Vorteile und auch ihre Nachteile hat.

Zunächst wäre da der klassische Laser. Der schickt gebündelte Licht durch die Hautoberfläche bis hinunter zu Haarwurzeln und zerstört bzw. verödet diese dort. Das hilft langfristig, ist allerdings für Haut nicht ganz schonend und kann Schmerzen verursachen. Wesentlich schmerzärmer ist da das Verfahren der IPL-Technologie. Das funktioniert im Grunde ähnlich wie das Lasern, allerdings ist es schonender für die Haut und damit angenehmer zu ertragen für die Patientin. Daneben findet auch die Photoepilation immer mehr Anhänger, eine weitere ausgefeiltere Lasertechnologie. Anders als bei dem gleichbleibenden Laserstrahl des üblichen Verfahrens, kann dieser unterscheiden, in welcher Tiefe die Haarwurzeln liegen und wie dick das Hautgewebe ist. Je nach Bedarf stellt er sich auf die Anforderungen ein und verwendet die notwendige Intensität. Damit wird erreicht, dass sowohl festsitzende Haare in tieferen Hautregionen, als auch sehr hoch liegende Haare unter dünnen Hautschichten zuverlässig entfernt werden und dabei so schonend als möglich vorgegangen werden kann.

Als Letztes wäre da noch die ganz aktuelle ELOS-Methode. Hierbei kommt zwar ebenfalls ein Laserstrahl zum Einsatz, dieser wird aber genauer dosiert und zusätzlich beim Eintritt durch die Hautoberfläche gekühlt. Das macht die Behandlung besonders schonend und angenehm, was das Schmerzempfinden angeht. Alle hier vorgestellten Methoden erfordern von der Patientin ein wenig Geduld, denn eine Behandlungssitzung allein reicht in der Regel nicht aus, um dauerhaft haarfrei zu werden in den gewünschten Körperzonen. Außerdem sind die Kosten natürlich nicht ganz billig und müssen aus eigener Tasche bezahlt werden.

Photoepilation

Die Photoepilation ist ein weiteres Verfahren, um störende Körperbehaarung dauerhaft zu entfernen. Dabei kommt Licht zum Einsatz, wobei dieses nicht unbedingt das Selbe ist, wie bei einer gängigen Fotokamera. Es wird gebündelt und funktioniert dabei ähnlich wie ein Laserstrahl. Er wird unter die Haut geschickt und soll dort die Haarwurzeln zerstören und so ein Nachwachsen der Haare verhindern. Dabei geht das Verfahren der Photoepilation allerdings etwas vorsichtiger und durchdachter ans Werk. Der Lichtstrahl erkennt nämlich nicht nur unterschiedliche Hauttypen, sondern auch unterschiedliche Tiefen in der Haut und auch unterschiedliche Bereiche. So wird das benötigte Licht nur jeweils in der Intensität geschickt, wie es wirklich gebraucht wird und richtet so unter dem Strich viel weniger Schaden an. Bei einer dünnen Hautoberfläche braucht es einfach viel weniger Energie, als bei sehr fester Hautstruktur und sehr tief liegenden Haaren. Ein Laser kann nicht ständig neu eingestellt werden und arbeitet deshalb in der Regel immer mit gleichbleibender Intensität. Das hat zur Folge, dass die Haut mehr gereizt wird, es also schmerzhafter für die Patientin wird und zudem manchmal gar nicht alle Haare an der Wurzel verödet werden könne, weil sie schlicht nicht erreicht werden in der eingestellten Tiefe.

Dieses Problem wird durch das Verfahren der Photoepilation beseitigt. Das Gerät erkennt selbst alle Änderungen unter der Haut und zwar besser, als dies für den behandelnden Arzt möglich wäre. Es stellt sich flexibel darauf ein und arbeitet so einfach zuverlässiger. Deshalb eignet sich die Photoepilation auch für sehr empfindliche Hautbereiche, wie unter den Achseln und im Intimbereich. Hier ist die Haut sehr dünn und muss daher besonders sanft von allen störenden Haaren befreit werden. Ganz günstig ist das Verfahren nicht, je nach der zu behandelnden Fläche und dementsprechend auch der Anzahl der Sitzungen kommen da leicht viele hunderte bis einige tausend Euro zusammen. Dafür kommen die Haare aber auch niemals wieder und die Rasur kann sich zukünftig gespart werden. Es empfiehlt sich trotzdem, einen Probetermin zu machen und sich im Vorfeld genau über diese Methode bei einem behandelnden Arzt oder speziell ausgebildetem Kosmetiker beraten zu lassen.

Haarentfernung mit ELOS

Bei der ELOS-Technologie handelt es sich um Verfahren, um dauerhaft eine Entfernung störende Körperhaare erzielen zu können. Sie ist als Weiterentwicklung der IPL-Technologie zu verstehen und arbeitet auf einer ähnlichen Grundlage. Die Abkürzung ELOS steht dabei für Elektro-optische-Synergie. Mittels kleiner aber sehr intensiver Lichtblitze die unter die Haut geschossen werden, wird die Haarwurzel verödet und stirbt ab. Diese Technik wird bei ELOS verbunden mit der Fokussierung auf eine bestimmte Radiofrequenz und einer gleichzeitigen Kühlung. Dadurch ist der Schmerzreiz noch geringer und die Haut wird geschont. Im Detail ist der Vorgang während der Behandlung der Folgende: Xenon -Licht wird mit Frequenzen zwischen 680 und 980 nm und einer Licht-Intensität von rund 40 J/cm2 sowie hochfrequentem Strom in einer Frequenz von einem Mhz und einer Dichte von 25 J/cm3 eingesetzt. Dadurch dringt das Licht einen bis drei Millimeter in die Haut ein. Der Strom selbst dringt bis zu sechs Millimeter tief ein. Währenddessen läuft der Kühlvorgang parallel ab und zwar bis auf fünf Grad an der Oberfläche der behandelten Haut. Durch die Kühlung wird nicht nur erreicht, dass die Haut geschont wird, es kann nun auch der Strom tiefer in das Gewebe eindringen. Die Behandlung verläuft intensiver und damit erfolgreicher, trotzdem ist der Schmerz gering.

So dürfen sich die Damen auch in die empfindlichen Gegenden, beispielsweise den Bikini-Bereich trauen. Allerdings gilt auch hierbei, eine Behandlung ist meist nicht genug und dementsprechend teuer wird es auch, bis wirklich alle Haare dauerhaft entfernt sind. Die Krankenkassen zahlen für eine solche Behandlung nicht. Trotzdem ist es das vielen Damen Wert, denn das Geld muss auch nur einmal in die Schönheit investiert werden und hält dann ein Leben lang. Das Kaufen von Rasierern, Enthaarungscremes und Co fällt dann weg. Da die Methode sehr zuverlässig und schonend ist, wird sie vorrangig auf sehr empfindlicher Haut und stark pigmentierter Haut angewendet. Vorher lohnt es sich, genaue Informationen einzuholen, denn längst nicht jede kosmetische Praxis bietet das ELOS-Verfahren an.

Haare als psychische Belastung

Das Frauen ihre Körper von störenden Haaren befreien hat eine lange Tradition und geht durch alle Kulturen hindurch. Seitdem der Mensch seine Körperbehaarung nicht mehr zum Wärmen braucht, wird sie schlicht von einem Großteil der Menschen als hässlich und unästhetisch empfunden. Die Haare müssen also ab. Doch was passiert, wenn der Haarwuchs einfach sehr ausgeprägt ist und auch an Stellen vorkommt, wo die Haare alles andere als erwünscht sind? Dann müssen sie erst recht weg und der Leidensdruck, der dabei entsteht, kann schon enorm sein. Speziell bei Frauen, bei denen die männlichen Hormone stärker ausgeprägt sind als die weiblichen kommt es leicht zu einer Gesichtsbehaarung, die an den männlichen Bart erinnert. Die Betroffenen rasieren und zupfen, doch die Haare kommen immer wieder und schon nach kurzer Zeit zeigen sich erneut erste Stoppel. Manche schämen sich so sehr, dass sie das Haus kaum mehr verlassen, für Andere zählt die tägliche Gesichtsrasur zu den einzigen Methoden, halbwegs unbelastet vor dir Tür zu gehen. In schwerwiegenden Fällen hilft nur das Lasern bzw. die IPL-Methode um der Haare dauerhaft Herr zu werden. Das schmerzt zwar leicht und noch mehr im Portemonnaie, aber es ist die einzige Hilfe. Jüngst machte eine Frau mit einem Bart von sich reden, die diesen stolz vor sich her trug. Für viele Frauen und Männer vollkommen unverständlich und so war die überwiegende Reaktion ein bedauerndes Kopfschütteln bis hin zu Lachern und Beschimpfungen.

Doch die Behaarung im Gesicht kann für viele Frauen nicht das einige Problem sein. Auch Achselhaare können zur psychischen Belastung werden. Zwar hat die jeder, doch manche neigen zu starker Bildung von Schweiß. Der in Verbindung mit der Achselbehaarung führt zu starker Geruchsbildung, was als mehr als unangenehm erlebt wird. Sowohl von den Betroffenen selbst, als auch von allen, die mit ihnen näher zu tun haben. Da hilft Rasieren nur sehr bedingt, denn das muss oft wiederholt werden und zudem ist diese schweißbildende Haut sehr empfindlich und neigt dann zu Reizungen. Für solche Extremfälle gibt es eine relativ schonende Methode unter örtlicher Betäubung, bei der die Schweißzellen unter den Achseln abgesaugt werden. So kann der Körper zumindest an diesen Stellen keinen Schweiß mehr produzieren und das Problem hat sich erledigt. Oft zahlt den Eingriff die Krankenkasse nicht, weil er als kosmetischer Eingriff und nicht als ärztliche Behandlung im Katalog steht. Trotzdem diesbezüglich nachfragen, gerade wenn der Leidensdruck sehr groß ist.

Geschichtlich: Enthaaren früher und heute

Das Enthaaren hat eine lange Geschichte und ist Ausdruck von Kultur. Schon bei den Höhlenmenschen stand eine Enthaarung hoch im Kurs und da es noch keine professionelle Schneidewerkzeuge gab, mussten Muscheln und geschliffene Steine herhalten, um die Haare aus dem Gesicht zu kratzen. Ab 4000 bis 3000 vor Christus gab es dann auch erste natürliche Haarentfernungsmittel wie Pech, Ziegengalle, Efeuextrakt und Schlangenblut. Die Araber verließen sich da lieber auf die Zupfmethode durch Fäden um ihrer Haare Herr zu werden. Die Ägypter waren Meister der Schönheit und Cleopatra war ein Zeugnis dieser Kunst. Da mussten auch die Haare dran glauben und wurden mithilfe von Rasiermessern aus Bronze, Bienenwachs oder Zucker entfernt. Die Vorgänger der heutigen Wax-Methoden. Auch heute noch nutzen wir Wax und besonders im Orient auch Zucker-Zitronenwasser, um die lästigen Haare zu entfernen. Außerdem rasieren wir uns auch heute noch, allerdings nicht mehr mit Messern aus Bronze, sondern mit Rasierklingen. Die sind dann wahlweise in Einwegrasierern oder in elektrischen Rasierern verpasst. Bestmögliche Leistung durch größtmögliche Schonung der haut, lautet dabei die Devise.

Doch wirklich In sind diese traditionellen Methoden schon lange nicht mehr, denn es gibt ja inzwischen auch dauerhafte Methoden, dank modernster Technik den Haaren den Kampf anzusagen. Zunächst erreichte der Laser durch seine gebündelte Lichtstrahltechnik diesbezüglich gute Erfolgte, doch der wurde inzwischen abgelöst durch die IPL-Technologie. Ein ähnliches Verfahren wie das Lasern, aber trotzdem weitaus schonender für die Haut und auch schmerzarmer. Wer sichs leisten kann, der leistet sich eine IPL-Enthaarungszeremonie. Die dauert allerdings etwas. Eine Behandlung reicht in der Regel nicht aus. Dazu kommen die Kosten, denn ganz billig ist das nicht. Dafür muss sich aber auch zukünftig keinerlei Gedanken um die Haarentfernung gemacht werden, denn die Haarwurzeln sind dauerhaft zerstört. Da kommt dann nichts mehr nach. Die Methoden sind heute vielfältiger als damals, doch noch immer verursachen viele davon Schmerzen und um die zu entgehen, forscht die Industrie eifrig weiter im Auftrag der Schönheit.

Enthaarungsmethoden im Vergleich

Es gibt eine Vielzahl von Methoden, die Körperhaare zu entfernen, grob unterschieden in dauerhafte Methoden und kurzweilige Methoden. Zu den kurzweiligen Methoden zählen das Rasieren und die Entfernung durch Enthaarungscreme. Zu den längerfristigen Methoden zählt das Wachsen mit Heißwachs oder wahlweise Kaltwachs, Halawa und das Epilieren. Wer seine Haare wirklich dauerhaft loswerden möchte, der muss den Weg ins Kosmetikstudio auf sich nehmen und sich einer Laserbehandlung oder einer IPL-Behandlung unterziehen. Da alle Methoden hier nicht erschöpfend behandelt werden können soll im Folgenden ein kleiner Überblick darüber gegeben werden, wo die Unterschiede liegen und welche Kosten, Vorteile und Nachteile bei den einzelnen Methoden gegeben sind.

Zunächst zur kurzweiligen Haarentfernung durch die Trocken- oder Nassrasur bzw. die Enthaarungscreme. Bei der Trockenrasur fällt der Kauf eines Rasierers an und der kann ab 30 Euro bis zu 200 Euro kosten. Bei der Nassrasur können Anwenderinnen wählen zwischen günstigen Einwegrasierern und elektrischen Rasieren. Der Unterschied liegt da im Preis. Eine Packung Enthaarungscreme kostet im Handel wenige Euro, hält aber auch nur für ein bis drei Anwendungen, je nach Größe. Der Vorteil der Creme gegenüber der Rasur ist die Gründlichkeit und Sanftheit, manche reagieren darauf allerdings allergisch, die Creme benötigt eine längere Einwirkzeit und gerade bei sehr dunklen und harten Haaren ist die Entfernung nicht ganz einfach.

Wer sich traut und einige Wochen Ruhe vor dem erneuten Nachwachsen der Haare haben will, der entscheidet sich für das Wachsen, Halawa oder das Epilieren. Alles geht sowohl in den eigenen vier Wänden als auch beim Kosmetiker. Alle Methoden zielen darauf ab, das Haar an der Wurzel herauszuziehen und so ein schnelles Nachwachsen zu verhindern. Beim Wachsen wird dazu eine Mischung aus Honig, Bienenwachs und anderen Zusätzen auf die Haut aufgetragen und dann mit einem Ruck abgezogen. Beim Halawa ersetzt eine Mischung aus Zucker und Zitronensäure das Wax und beim Epilieren übernimmt eine Maschine die Arbeit. Am schonensten und günstigsten dabei ist das Naturverfahren Halawa. Epilieren und Wachsen ist deutlich schmerzhafter.

Als letztes wäre das eine Laserbehandlung bzw. auch IPL-Behandlung anzuraten, falls die störenden Haare nie wieder ein Thema sein sollen. Die IPL-Behandlung ist schonender und deutlich schmerzarmer als das Lasern. Die Kosten liegen bei beiden ungefähr gleich und können viele hundert bis tausend Euro betragen, je nachdem wie viele Behandlungen notwendig sind und wo die Behandlung durchgeführt wird. Da lohnt es sich, vorher die Preise einzuholen und sich beraten zu lassen und erst dann eine Entscheidung zu treffen.

Halawa

Halawa beschreibt eine althergebrachte Naturmethode zur Haarentfernung. Das Verfahren hat eine Jahrhundertealte Tradition und stammt aus dem Orient. Speziell im Islam hat es Tradition, dass die Frauen sich rasieren müssen, um beten sauber und rein zu sein. Im Grunde funktioniert Halawa ähnlich wie das klassische Wachsen. Doch wird dafür kein Bienenwachs verwendet, sondern eine Mischung aus Zitrone und Zucker. Dazu kann in jedem normalen Haushalt eine Mischung zwischen Zucker und Wasser erhitzt werden und währenddessen Zitronensäure hinzugefügt werden. Hat sich alles zu einer sämigen Masse verbunden, wird diese auf die behaarten Hautregionen aufgetragen.

Danach kann es dort auskühlen und anschließend in Wuchsrichtung der Haare abgezogen werden. Dieser Vorgang wird auch Sugaring genannt. Durch den Zucker wird das Haar gepackt und an der Wurzel entfernt, jedoch ohne die Haarwurzel zu verkleben. Das hat den Vorteil, dass diese Methode dadurch wesentlich schmerzärmer ist und die Haut auch mehr schont. Das beugt unschönen und störenden Hautreizungen vor.

Allerdings dauert der Vorgang eine Weile, weshalb es in viele Ländern Afrikas beispielsweise üblich ist, dass sich die Frauen gemeinsam treffen und Halawa zelebrieren. Auch im Hamam gehört die Anwendung des Halawas zur Körperpflege einfach dazu. Wer das alleine in Deutschland nicht machen möchte, der kann sich dazu aber auch an ein Waxing-Studio wenden und das Sugaring durchführen lassen. Die Inhaltsstoffe unterscheiden sich kaum von denen des ganz normalen Haushalts. Aufgrund der schonenden Methode ist Halawa auch für empfindliche Zonen eine gute Möglichkeit der längerfristigen Enthaarung und eignet sich selbst für das Brasil Waxing besser als die herkömmliche Wachsmethode. Sie ist verträglicher, angenehmer und von den Kosten her vergleichbar. Im eigenen Heim kostet Halawa im Grunde nichts. Der Name ist übrigens abgeleitet von den Begriff Halva, was soviel bedeutet wie zuckerhaltige Süßigkeit. Auch hier geht es süß zu, allerdings geht dieser Zucker nicht auf die Figur, sondern dient der Schönheit.